Projekte 3. August 2026 5 Min. Lesezeit

SEO und GEO für lokale Betriebe: wie Achleitner Gebäudereinigung bei Google sichtbarer wurde

Viele Unternehmen haben eine ordentliche Website und trotzdem findet sie bei Google kaum jemand. Genau das war die Ausgangslage bei Achleitner Gebäudereinigung aus Fürth. Seit Mai 2026 arbeiten wir daran, mit zwei Werkzeugen, die inzwischen zusammengehören: SEO und GEO. Hier steht, was beides bedeutet und was dabei herausgekommen ist.

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Goran Fras von Achleitner Gebäudereinigung bereitet vor dem Firmenfahrzeug seine Reinigungsgeräte vor

Was ist SEO und was ist GEO?

SEO steht für Suchmaschinenoptimierung. Einfach gesagt sorgt SEO dafür, dass eine Website bei Google möglichst weit oben erscheint, wenn jemand nach einem passenden Angebot sucht, zum Beispiel nach „Gebäudereinigung Nürnberg".

GEO ist der jüngere Begriff und steht für Generative Engine Optimization. Hier geht es nicht um die Trefferliste bei Google, sondern um die Antworten von KI-Systemen wie ChatGPT, Claude oder Perplexity. Immer mehr Menschen fragen nicht mehr eine Suchmaschine, sondern direkt eine KI: „Welche Gebäudereinigung in Nürnberg kannst du empfehlen?" Wer darauf technisch nicht vorbereitet ist, taucht in der Antwort schlicht nicht auf, egal wie gut das Angebot ist.

Kurz gefasst: SEO bringt eine Website bei Google nach vorne, GEO bringt sie in die Antworten der KI-Suchwerkzeuge. An beidem haben wir bei Achleitner gearbeitet.

Warum konnten Google und KI-Tools die Seite nicht richtig einordnen?

Man kann es sich so vorstellen: Google schickt ständig kleine Assistenten durchs Internet, die Websites lesen und einsortieren. Nur so weiß Google, wem er welche Seite bei welcher Suchanfrage zeigen soll. Bei Achleitner bekamen diese Assistenten teilweise falsche Informationen. An mehreren Stellen verwies die Website auf eine interne Testversion statt auf die echte Seite. Für Google sah das nach Baustelle aus, nicht nach einer fertigen, vertrauenswürdigen Website.

Dazu kamen weitere Kleinigkeiten. Eine wichtige Unterseite mit den Leistungen war über das Menü gar nicht erreichbar, grundlegende Wegweiser für Suchmaschinen fehlten, und für KI-Suchwerkzeuge fehlten die technischen Grundlagen komplett. Jeder Punkt für sich war harmlos. In Summe reichte es, um im Ranking zurückzufallen und bei KI-Anfragen praktisch unsichtbar zu sein.

Wie sind wir vorgegangen?

Statt einzelne Fehler zu flicken, haben wir auf drei Ebenen gleichzeitig angesetzt. SEO und GEO gehen dabei Hand in Hand, weil beides auf derselben technischen Basis aufbaut.

  • Die Website selbst: technische Stolpersteine beseitigt, Seitenstruktur aufgeräumt, lokale Inhalte ergänzt, darunter eine eigene Seite für den Standort Nürnberg. Parallel die Grundlagen geschaffen, damit die Seite für KI-Suchwerkzeuge überhaupt als Antwort infrage kommt.
  • Das Google-Unternehmensprofil: Kategorie, Beschreibungstexte und Fotos so überarbeitet, dass sie zu dem passen, wonach Kunden tatsächlich suchen. Das ist der Eintrag, den man bei einer Suche nach „Gebäudereinigung Nürnberg" direkt auf der Karte sieht.
  • Google Ads: parallel geschaltete Anzeigen, damit Achleitner auch kurzfristig bei den wichtigsten Suchbegriffen sichtbar ist, während SEO und GEO Zeit brauchen, bis sie wirken.

Was hat sich nach acht Wochen verändert?

Wir messen unsere Arbeit an Kennzahlen, nicht am Bauchgefühl. Bei der erneuten Prüfung acht Wochen später zeigte sich in beiden Bereichen ein Sprung nach vorne. Die technische Grundgesundheit der Website hat sich im Audit klar verbessert, von einem schwachen Ausgangswert auf ein solides, wettbewerbsfähiges Niveau.

Auch die Sichtbarkeit in KI-Suchwerkzeugen wie ChatGPT oder Perplexity hat zugelegt. Das ist ein Bereich, in dem die meisten lokalen Betriebe derzeit noch gar nicht auftauchen. Für Google und für KI-Systeme ist Achleitner Gebäudereinigung damit eine deutlich klarere Adresse für Anfragen rund um Gebäudereinigung in Nürnberg, Fürth und Erlangen.

Was ist beim Kunden tatsächlich angekommen?

Audit-Werte und Rankings sind Zwischenschritte. Am Ende zählt, was beim Betrieb ankommt. Hier lässt sich schon jetzt etwas Konkretes sagen: Seit dem Start der Maßnahmen sind bei Achleitner zwei neue Kundenanfragen eingegangen, die sich auf die verbesserte Sichtbarkeit bei Google zurückführen lassen.

Zwei Anfragen klingen nach wenig. Für einen lokalen Betrieb mit Objekten im Dauerauftrag entscheidet aber nicht die Menge, sondern der Auftragswert pro Anfrage. Und wichtiger als die Zahl selbst ist, dass der Weg jetzt überhaupt funktioniert.

Was heißt das für andere lokale Betriebe?

Der Fall Achleitner ist kein Einzelfall. Viele Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe haben brauchbare Websites, aber im Hintergrund unsichtbare Stolpersteine, die verhindern, dass Google und KI-Suchwerkzeuge sie richtig einordnen und empfehlen können.

Genau da setzen wir an: Website prüfen, technische Baustellen beheben, SEO und GEO zusammen denken, das Google-Profil pflegen und bei Bedarf mit Anzeigen überbrücken. Wo Ihre Website heute steht, schauen wir uns kostenlos und unverbindlich an.

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