In vier Wochen messbar sichtbarer bei Google: die SEO-Case-Study mit Achleitner Gebäudereinigung
Anfang Juni 2026 kam Achleitner Gebäudereinigung aus Fürth mit einem klaren Ziel zu uns: bei Google wieder so gefunden werden, wie es das Angebot verdient. Seit dem Website-Relaunch im September 2025 blieb die Seite dort hinter ihren Möglichkeiten, aus rein technischen Gründen, wie sich zeigen sollte. Dieser Beitrag zeigt, was unser Audit gefunden hat, welche Arbeiten daraus folgten, was die erste Messung nach vier Wochen zeigt und was davon beim Betrieb angekommen ist.


Die Ausgangslage: gute Arbeit, zu wenig Sichtbarkeit
Ein Relaunch ist für eine Website das, was ein Umzug für ein Ladengeschäft ist. Wenn niemand die neue Adresse weitergibt, steht die Kundschaft weiter vor der alten Tür. Genau das war hier passiert. Die neue Seite sah gut aus, aber für Google war sie ein anderes, unbekanntes Gebäude. Am Betrieb selbst lag das nicht, solche Effekte entstehen im Technischen und bleiben oft monatelang unbemerkt.
Wer gezielt nach dem Firmennamen suchte, fand die Seite jederzeit. Luft nach oben gab es bei den Suchbegriffen, die neue Kunden tatsächlich eingeben, etwa „Gebäudereinigung Nürnberg". Dort stand die Seite deutlich weiter hinten, als es Leistung und Bewertungen des Betriebs hergeben.
Warum Platz 8 fast so schlecht ist wie gar nicht gefunden werden
Bevor es um die Arbeiten geht, lohnt ein Blick darauf, warum Positionen bei Google so viel entscheiden. Viele unterschätzen, wie steil die Klickraten abfallen. Es ist kein gleichmäßiges Gefälle, sondern ein Absturz.

- Position 1 holt rund 39,8 Prozent der Klicks, Position 5 nur noch 5,1 Prozent. Der erste Platz bekommt also etwa das Achtfache.
- Ab Position 6 wird es dünn: 4,4 Prozent, dann 3,0, dann 2,1. Auf Seite 1 zu stehen reicht nicht, es kommt darauf an, wo auf Seite 1.
- Auf Seite 2 ist praktisch Schluss. Position 11 erhält noch 0,17 Prozent der Klicks.
Was das Audit gefunden hat
Wir fangen nie mit Vermutungen an, sondern mit einer Prüfung. Bei einem SEO-Audit lesen wir die Website so aus, wie Google sie liest: Welche Seiten findet der Suchmaschinen-Crawler, welche Signale bekommt er, und wo widersprechen sich diese Signale?
Der schwerwiegendste Fund: An mehreren Stellen verwies die Website auf eine interne Testversion statt auf die echte Seite. Für Google sah das aus wie eine Baustelle mit unklarer Hausnummer. Wenn eine Suchmaschine nicht sicher weiß, welche Version die richtige ist, zeigt sie im Zweifel gar keine.
Dazu kamen weitere Punkte, die einzeln harmlos wirken. Eine wichtige Leistungsseite war über das Menü nicht erreichbar, grundlegende Wegweiser für Suchmaschinen fehlten, und für KI-Suchwerkzeuge fehlten die technischen Grundlagen vollständig. In Summe reichte das, um bei den wichtigen Suchbegriffen weit nach hinten zu rutschen.
Was wir konkret gemacht haben
„SEO-Arbeiten" klingt abstrakt, deshalb hier konkret, was dahintersteckt. Wir haben auf vier Ebenen gleichzeitig angesetzt, weil sie sich gegenseitig verstärken.
- Technik und Struktur: die falschen Verweise auf die Testversion entfernt, sodass für Google eindeutig ist, welche Seite gilt. Die Seitenstruktur so aufgeräumt, dass jede wichtige Leistungsseite über das Menü erreichbar ist. Die Wegweiser ergänzt, mit denen Suchmaschinen eine Seite systematisch erfassen.
- Inhalte für die Region: eigene Seiten und Textabschnitte für die Orte, in denen Achleitner tatsächlich arbeitet, allen voran Nürnberg. Wer nach „Gebäudereinigung Nürnberg" sucht, soll eine Seite finden, die genau davon handelt, nicht eine allgemeine Startseite.
- Google-Unternehmensprofil: Kategorie, Beschreibung und Fotos so überarbeitet, dass sie zu den tatsächlichen Suchanfragen passen. Das ist der Eintrag mit Karte und Bewertungen, der bei lokalen Suchen ganz oben steht, oft noch über den normalen Treffern.
- GEO für die KI-Suche: die Grundlagen geschaffen, damit die Seite auch in den Antworten von ChatGPT, Claude oder Perplexity auftauchen kann. Immer mehr Menschen fragen dort statt bei Google, und unter lokalen Betrieben ist dieses Feld noch fast leer.
Die erste Messung nach vier Wochen
Am 12. Juni haben wir den Ausgangsstand festgehalten, am 13. Juli zum ersten Mal nachgemessen. Die Zahlen sind Durchschnittspositionen über den Messzeitraum, deshalb die Nachkommastellen. Sie zeigen den Trend deutlich.

- „gebäudereinigung fürth": von Position 15,0 auf 5,4. Damit ist der wichtigste Heimatbegriff auf Seite 1 und im angepeilten Bereich der oberen fünf Treffer.
- „gebäudereinigung nürnberg": von 44,2 auf 10,4. Das ist der Sprung von „findet niemand" bis unmittelbar an Seite 1 heran.
- „büroreinigung nürnberg": von 59,8 auf 17,9, also über 40 Plätze nach vorn. Ähnlich bei „praxisreinigung nürnberg" mit 35 Plätzen.
- Drei weitere Begriffe (baureinigung nürnberg, gebäudereinigung erlangen, unterhaltsreinigung nürnberg) liegen jetzt zwischen Position 11 und 13, also in Schlagdistanz zu Seite 1.
Warum wir diese Zahlen trotzdem vorsichtig lesen
Ehrlich bleiben gehört zur Arbeit dazu: Das sind erste Messwerte nach vier Wochen, keine Endergebnisse. Google-Positionen schwanken täglich, und eine einzelne Messung ist immer eine Momentaufnahme. Belastbar ist an dieser Stelle die Richtung, nicht die zweite Nachkommastelle.
Wichtiger ist die Einordnung mit der Klickraten-Statistik von oben: Position 10,4 sieht auf dem Papier nach großem Fortschritt aus, bringt aber real noch kaum Klicks. Der Weg von Position 10 auf Position 3 ist deshalb wertvoller als der bereits zurückgelegte Weg von 44 auf 10. Genau dort setzt die laufende Arbeit an.
Was beim Betrieb tatsächlich angekommen ist
Positionen sind Zwischenschritte. Am Ende zählt, was im Betrieb ankommt. Seit dem Start der Maßnahmen kommen Anfragen über die Google-Suche herein, und aus diesen Anfragen sind auch neue Aufträge entstanden.
Das ist die Kennzahl, die für einen lokalen Betrieb zählt. Bei Objekten im Dauerauftrag entscheidet ohnehin nicht die Menge der Anfragen, sondern ihr Wert. Entscheidend ist, dass der Weg über die Google-Suche funktioniert und messbar Aufträge bringt.
Und was ist mit der KI-Suche?
Eine zweite Baustelle lief parallel mit, und sie wird für lokale Betriebe schnell wichtiger. Immer mehr Menschen suchen nicht mehr bei Google, sondern fragen direkt ChatGPT, Claude oder Perplexity: „Welche Gebäudereinigung in Nürnberg kannst du empfehlen?"
Dafür gibt es einen eigenen Begriff, GEO, kurz für Generative Engine Optimization. Vereinfacht gesagt: SEO bringt eine Website in die Google-Trefferliste, GEO bringt sie in die Antworten der KI-Systeme. Beides baut auf derselben technischen Basis auf, weshalb wir es zusammen bearbeiten.
Für Achleitner haben wir diese Grundlagen mitgeschaffen. Der Wettbewerb ist hier derzeit noch gering: Die meisten lokalen Betriebe tauchen in KI-Antworten überhaupt nicht auf, weil niemand die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen hat. Wer jetzt anfängt, sammelt einen Vorsprung ein, der später teuer zu holen ist.
Wie es weitergeht
SEO ist kein Projekt mit Abschlussdatum, sondern kontinuierliche Arbeit. Für Achleitner haben wir eine Strategie aufgesetzt, die bis zum Jahresende läuft.
Die ersten Messwerte stimmen uns zuversichtlich. Zum Jahresende ziehen wir Bilanz und zeigen an dieser Stelle, was aus der Strategie geworden ist.
Website nach dem Relaunch schlechter auffindbar? Das können Sie tun
Die kurze Antwort: zuerst die Technik prüfen lassen, nicht sofort Anzeigen buchen. Ein Relaunch ist der häufigste Moment, in dem Betriebe Sichtbarkeit verlieren, weil beim Umbau technische Signale verloren gehen, die vorher jahrelang gewachsen waren. Der Fall aus dieser Case Study ist damit kein Einzelfall, sondern der Normalfall.
Der zweite Punkt: Sichtbarkeit ist keine Ja-Nein-Frage. Zwischen Position 10 und Position 3 liegt der Unterschied zwischen „theoretisch auffindbar" und „das Telefon klingelt". Wo Ihre Website heute steht, prüfen wir bei SolveTrail in Nürnberg kostenlos und unverbindlich.
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