Stadtstrand Nürnberg · Pilotbetrieb an den Sanitärstationen
Bezahlen ist der Einlass: der tokn-Pilot am Stadtstrand Nürnberg
Vom 1. Mai bis zum 1. August 2026 lief tokn, unser eigenes Zugangssystem, im Pilotbetrieb an den Sanitärstationen des Stadtstrands Nürnberg. Gäste zahlten per Smartphone und kamen mit einem einmaligen Token hinein, ohne Kasse und ohne eigene Hardware. Hier sehen Sie, wie der Pilot aufgebaut war, was er gezeigt hat und was er bewusst nicht zeigt.

Die Ergebnisse in Zahlen
Quelle: Pilotbericht auf tokn-solvetrail.de, Zeitraum 01.05. bis 01.08.2026 (92 Tage, davon 62 Betriebstage). Der Pilot lief bewusst im kleinen Maßstab an Sanitärstationen. Die Zahlen belegen Zuverlässigkeit und Ablauf, nicht den Betrieb unter Großlast.
Die Ausgangslage
An vielen Eingängen laufen Kasse und Einlass getrennt: Erst wird bezahlt, dann kontrolliert. Mit tokn wollten wir zeigen, dass beides ein Vorgang sein kann. Wer bezahlt hat, ist drin, und ein Beleg lässt sich weder weitergeben noch fälschen.
Der Pilot sollte zeigen, ob das im echten Betrieb zuverlässig funktioniert. Die Sanitärstationen am Stadtstrand Nürnberg boten dafür einen überschaubaren Rahmen über eine ganze Sommersaison.
Der Verlauf
- 1. Mai 2026Start des Pilots
QR-Schild am Eingang, Zahlung im Browser, Token-Scan durch das Personal per Smartphone.
- Mai bis Juli 202662 Betriebstage
809 Zahlungen, alle abgeschlossen. Keine Fehlbuchung, keine Erstattung, kein kritischer Ausfall.
- 1. August 2026Ende des Pilots
Nach 92 Tagen endet der Pilot. Die Auswertung steht als Pilotbericht auf tokn-solvetrail.de.
Was wir gemacht haben
Ein Schild genügt
Gäste scannen am Eingang einen QR-Code, die Bezahlseite öffnet sich im Browser. Eine App muss niemand installieren.
Bezahlen über Stripe
Apple Pay, Google Pay, Karte oder PayPal. Die Zahlungsdaten verarbeitet Stripe, sie erreichen unsere Server nicht.
Ein Token, ein Einlass
Nach der Zahlung erscheint ein einmaliger Token als QR-Code. Das Personal scannt ihn mit dem Smartphone, der Server prüft und entwertet ihn sofort. Der erste Scan entwertet auch alle Kopien, ein weitergegebener Screenshot nützt nichts.
Kein Gerät zu kaufen
Kein Terminal, keine Installation: Das Smartphone des Personals ist der Scanner.
Das Ergebnis
Über 62 Betriebstage liefen 809 Zahlungen, alle wurden abgeschlossen. Es gab keine Fehlbuchung, keine Erstattung oder Rückbuchung, keinen Einlass nach Ablauf eines Tokens und keinen kritischen Ausfall.
Von der Zahlung bis zum Einlass vergingen im Median 7 Sekunden, in 90 Prozent der Fälle weniger als 23 Sekunden. Rund 30 bis 40 Mal versuchten Gäste, einen bereits genutzten Token erneut vorzuzeigen. Jeder Versuch wurde abgewiesen, mit sichtbarem Grund am Display.
Zur Einordnung: Der Pilot lief bewusst klein. Er belegt, dass Ablauf und Prüfung zuverlässig funktionieren. Wie sich tokn unter hoher Last verhält, etwa bei einem großen Festival, zeigt er nicht.
Wie es weitergeht
tokn ist live und wird ausgebaut. In der nächsten Stufe öffnet der Token Türen oder Schranken selbst, etwa an Duschen, Parkplätzen oder Sanitärbereichen ohne besetzten Schalter. Danach soll der Einlass über Scanner und Drehkreuze ganz ohne Personal laufen.
Sie kassieren am Eingang?
Wir zeigen Ihnen, wie tokn bei Ihnen laufen würde. Der erste Einsatz ist als kostenlose Testphase möglich.
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